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  Psychosoziale Stresstherapie

Unser Vorgehen
Leistungen


Kurzportrait
Stressbelastungen liegen im beruflichen (z.B. Arbeitsplatzunsicherheit, Überlastung) aber auch familiären (z. B. Doppelbelastung) Umfeld. Langfristiger psychischer Stress führt zur Veränderung von Kortikoidreaktionen und erhöhter Gerinnungsneigung. Schädigungen des Herz-Kreislauf- und Atmungssystems sowie der Gelenke (Arthritis) und Schlafstörungen können mögliche Folgen sein.

Überblick
Unter Stress wird zunächst ein physischer, psychischer, chemischer oder physikalischer Reiz verstanden, der je nach Zustand und Befindlichkeit der betroffenen Person als Stressor wahrgenommen und bewertet wird. Psychosoziale Stimuli aus dem beruflichen Umfeld werden dabei als die stärksten vorkommenden natürlichen Reize definiert. Sie können zu starken physiologischen Reaktionen führen. Ein Reiz, der physisch oder psychisch als Stressor eingeordnet wird, wirkt auf unterschiedliche physiologische Systeme. Hauptbereiche der Stressverarbeitung sind das ZNS (vor allem das Gehirn), das endokrine System und das vegetative Nervensystem. Grundsätzlich werden zwei Verarbeitungswege unterschieden. Ein Weg führt über das sympathomedulläre System zur kurzfristigen Reaktion (Fight & Flight), ein anderer über die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HHN-Achse) zur langfristigen Anpassung (Adaptionssyndrom). Beide Systeme interagieren auf verschiedenen Ebenen bzw. stimulieren sich wechselseitig, wobei das Prinzip der Homöostase verfolgt wird. Lang andauernde Stressbelastungen können zu Disharmonien in den beiden Systemen führen. Diskutiert wird in Folge eine Veränderung der Kortikoidreaktionen und eine erhöhte Gerinnungsneigung des Blutes. Diese Veränderungen wiederum können zu Schädigungen des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. Hypertonie), des Atmungssystems (z.B. Bronchialasthma), der Gelenke (z.B. Arthritis) und zu Schlaf- sowie Immunstörungen führen. Stress ist physiologisch gesehen ein komplexes Zusammenspiel verschiedener endokriner Systeme, wie das Endorphin-, das Dopamin- und das Immunsystem sowie einer Vielzahl hormoneller Regelkreise, Entzündungsmediatoren und chemischer Reaktionen.

Unser Vorgehen
Diagnostik
Analyse des Ausmaßes der Stressbelastung durch entsprechende Belastungsinventare und Testung psycho-physiologischer Parameter in Belastungssituationen. Bei Cortisolmessungen auch Erstellung von Tagesprofilen (z. B. Arbeitsplatzbelastung) denkbar. Analyse kontextualer Belastungen.

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Therapie
Erstellung eines stufenweisen Trainingskonzepts:

1. Aufklärung über Zusammenhänge zwischen Stressbelastung und Gesundheit unter besonderer Berücksichtigung von Hormonachsen, Blutgerinnung und kardiovaskulären Risikofaktoren;
2. Ausloten eines individuell optimalen Belastungs- Erholungsrhythmus;
3. Erlernen individuell geeigneter Entspannungstechniken.

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Rückfallprävention
Erlernen von Schnellentspannungstechniken für eine Gegensteuerung in beruflichen oder allgemein belastenden Situationen.

Leistungen
Einzelbehandlung
• Analyse Stressbelastung
• Erstellung eines stufenweisen Trainingskonzepts
• Erlernen geeigneter Techniken

Seminare
Vorträge

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